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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
4.11.2025

Suzuki SV7-GXNeuer Crossover mit V2

Eigentlich hätte man ja vermuten können, dass Suzuki den altgedienten V2-Motor mit 650 Kubik nach der Präsentation des 800er-Reihentwins auslaufen lassen würde. Immerhin liegen  die beiden Motoren einander sowohl im Hubraum als auch in der Leistung recht nahe – in Wahrheit trennen sie nur 131 Kubikzentimeter und etwas mehr als zehn PS.

Falsch gedacht. Suzuki haucht seinem über 20 Jahre alten und über 500.000 Mal gebautem 90-Grad-V2 mit 645 ccm frisches Leben ein und nützt ihn, um damit einen hochmodern gestylten Crossover anzutreiben. Mit elektronischer Drosselklappe, zahlreichen Änderungen im Motor selbst und an deren Peripherie ist der Mittelklasse-V2 frisch wie nie zuvor, leistet nun sogar 73 PS bei 8000 U/min und stemmt ein maximales Dremoment von 64 Nm bei 6800 U/min auf die Kurbelwelle. Das alles bei starkem Charakter: Nur ein V2 ist ein V2.

Die bekannte Sparsamkeit des Motors wurde ebenfalls beibehalten: 4,2 Liter im WMTC-Messverfahren sind’s, das entspricht 97 Gramm CO2/100 km. Mit dem 17,4-Liter-Tank dürfte demnach eine stolze Reichweite von gut 400 Kilometer erzielbar sein.

Außerdem lässt die moderne Steuerung auch zeitgemäße elektronische Systeme zu: drei Fahrmodi etwa oder einen Quickshifter (up/down), der serienmäßig verbaut wird. Anpassen kann man außerdem die abschaltbare Traktionskontrolle: in drei Stufen. Der bei Suzuki übliche Low Rpm Assist und das Easy Start System sind auch hier zu finden. Schräglagenabhängige Systeme gibt’s aber nicht – und leider auch keinen Tempomaten.

Dafür wird ein rasanter Look geboten, inspiriert natürlich vom großen Bruder, der GSX-S1000 GX. Der zentrale LED-Scheinwerfer wird von zwei schmal geschlitzten Standlichtern (keine Tagfahrleuchten!) flankiert, darüber befindet sich ein vernünftig wirkender Windschild. Er lässt sich in drei Positionen befestigen, der Verstellbereich beträgt 50 Millimeter. Eine noch höhere Scheibe wartet im Zubehörprogramm. Handschützer sind serienmäßig montiert.

Die Sitzposition wirkt aufrecht und aufgeräumt, aber nicht ganz so erhaben wie etwa auf einer V-Strom, sondern mit einer Prise Dynamik. Die Suzuki SV7-GX sollte augenscheinlich auch sehr zugänglich bleiben, davon kündet die niedrige Sitzhöhe von 795 Millimeter, ergänzt mit einer schmalen Taille, die den Schrittbogen kurz halten soll.

Entsprechend überschaubar sind auch die Federwege: 125 Millimeter vorne, 129 hinten – da bieten viele Naked Bikes mehr. Apropos Naked: Von der SV650 wird der Stahl-Gitterrohrrahmen übernommen, geringfügig angepasst natürlich an den neuen Einsatzzweck. Mit schlichter Stahlschwinge und auch simplen Federelementen (41er-Telegabel, Federbein mit siebenfacher Verstellbarkeit der Vorspannung) schielt man ganz klar auf das Erreichen einer guten preislichen Positionierung. Dafür wiederum hat Suzuki ein erstaunlich niedriges Gewicht realisiert: 211 Kilo fahrfertig!

Keinen „gesparten“ Eindruck wiederum hat man als Fahrerin oder Fahrer im Visier. Vor einem liegt ein breiter Lenker aus konifiziertem Aluminium, an dessen Enden die bei Suzuki üblichen, guten Bedienlemente angeordnet sind. In der Mitte schließlich trifft das Auge auf einen 4,2-Zoll-TFT-Bildschirm, der nicht nur übersichtlich und appetitlich wirkt, sondern auch eine Fähigkeit besitzt, die man bei der größeren 800er-Serie vergeblich sucht: Connectivity. Tatsächlich: Bei der SV7-GX kann man das Smartphone verbinden und über eine neue Suzuki-App allerlei Gimmicks nützen, unter anderem ein Pfeil-Navi. Auch auf eine USB-C-Steckdose neben dem Bildschirm wurde nicht vergessen.

Eine weitere vernünftige Ausstattung in dieser Kategorie ist ein Gepäckträger in brauchbarer Dimensionierung: Darin inkludiert sind größzügige Beifahrer-Haltegriffe. Auch die Sitzbank wirkt solide und geräumig genug für zwei Passagiere. Mit schönen Alu-Fußrastern und dem Schalldämpfer im feinen Satin-Finish wird der hochwertige Eindruck weiter verstärkt.

Für die artgerechte Nutzung des Gepäckträgers bietet Suzuki zwei Topcase-Optionen: mit 27 oder 45 Liter. Als weitere Gepäckstücke hat man Soft-Seitentaschen im Programm, erweiterbar von je 15 auf 20 Liter. Ein schon erwähntes höheres Windschild, eine Tanktasche, Rahmenschützer, Heizgriffe, ein 25 Millimeter höherer Komfortsitz und noch einige Komponenten mehr umfasst das Original-Zubehörprogamm.

Die neue Suzuki SV7-GX soll ab Sommer 2026 verfügbar sein und dann ganz klar gegen bekannte Mitbewerber wie Yamahas Tracer 7 oder Kawasakis Versys 650 antreten. Zum Start stehen drei Farboptionen bereit: Pearl Brilliant White/Metallic Triton Blue, Pearl Matte Greige, Glass Sparkle Black. Die Preise werden im Februar 2026 verkündet.

 

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